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Stadttochter GVE und Unternehmensberatung Roland Berger haben gemeinsame Kostenaufarbeitung abgeschlossen

Stadttochter GVE und Unternehmensberatung Roland Berger haben gemeinsame Kostenaufarbeitung abgeschlossen

Im Umfeld des Stadionneubaus hatte der vormalige GVE-Geschäftsführer Andreas Hillebrand die Dienste der Unternehmensberatung Roland Berger in Anspruch genommen, ohne dies nachvollziehbar zu dokumentieren. Roland Berger hat nun freiwillig den Aufsichtsrat und die neue Geschäftsführung der GVE bei der internen Aufarbeitung unterstützt. Dies, aufgrund der unter neuer Führung der GVE eingeschalteten Rechtsanwaltskanzlei GÖRG (Essen). Anhaltspunkte für ein vertragswidriges Verhalten von Roland Berger bestehen nicht.

"Wir wollten Klarheit, welche Leistung Roland Berger über die Jahre rund um das Stadion Essen erbracht hat. Dass ein solcher Bau nicht ohne externe Unterstützung entsteht, ist klar. Jedoch hat die Summe, die in ihrer Gesamtheit erst durch die Prüfung des Aufsichtsrates ermittelt wurde, uns dazu bewogen, eine Transparenzprüfung anzustrengen", so Frau Barbara Rörig, derzeitige Aufsichtsratsvorsitzende der GVE. Dieser Prozess ist jetzt abgeschlossen.

Heute berichteten die Anwälte der Kanzlei GÖRG, Dr. Helmut Balthasar und Dr. Richard Gerlach der Geschäftsführung und dem Aufsichtsrat der GVE über die Ergebnisse ihrer Transparenzprüfung. Danach konnten die vertraglichen Grundlagen der Beauftragung nachvollzogen werden. Gleiches gilt für Art und Umfang der Beratungsleistungen. Das Honorarvolumen in Höhe von insges. rd. EUR 3,3 Mio. für die Jahre 2008 bis 2010 lässt sich im Wesentlichen drei Komplexen zuordnen: „Wirtschaftliche Effizienz des Stadionneubaus“, „Vermarktung des Stadions / Nutzung durch Rot-Weiss-Essen e.V.“ sowie der im April 2009 angestoßenen Erarbeitung eines Stadtenwicklungskonzeptes „Urbane Belebung“.

Kritik übten die GÖRG-Anwälte im Rahmen ihrer Abschlusspräsentation an der mangelnden Unterrichtung des Aufsichtsrates durch den damaligen GVE-Geschäftsführer Andreas Hillebrand, der die Zahlung der EUR 3,3 Mio. veranlasst hat. Weder die Beauftragung als solche, noch die Breite der Themen durfte vom Geschäftsführer alleine entschieden werden.

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